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Griekenland

Griechisches Erbrecht, insbesondere Ehegattenerbrecht und Pflichtteilsrecht

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 6 2019
Trefwoorden Testament, Pflichtteil, Familie, Ehegatte, Erbfolge
Auteurs Prof. Dr. Achilles Koutsouradis
SamenvattingAuteursinformatie

    Die Kodifizierung des griechischen Zivilrechts, um die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, ist durch ihre rechtsvergleichende Perspektive charakterisiert, welche starke Einflüsse aus den europäischen Rechtsordnungen (vor allem des deutschen Rechtskreises) mit einem historisch erklärbaren römisch-byzantinischen Substrat und gewissen Einflüssen der im Lande vorherrschenden orthodoxen Kirche vereint.
    Die grundlegende Rechtsquelle auf dem Gebiet des Zivilrechts (und des Erbrechts insbesondere) ist das gr. ZGB von 1941 bzw.1947, welches vielfach seit jener Zeit durch Novellen revidiert bzw. ergänzt worden ist. An erster Stelle sei auf das Gesetz Nr.1329/1983 hinzuweisen, welches die verfassungsrechtlich gebotene Gleichberechtigung von Mann und Frau verwirklichte und in diesem Sinne die ehelichen Beziehungen und das Verwandtschaftsrecht (einschließlich der Rechtsstellung von nichtehelichen Kindern) reformierte. Einen neuen Impuls gab ferner das Gesetz Nr.3089/2002 betreffend die medizinisch assistierte Fortpflanzung bei Menschen, welches sehr großzügig das Verwandtschaftsrecht revidierte (Zulassung u.a. von Leihmutterschaften, künstliche Insemination post Mortem des Erzeugers etc.), sowie das Gesetz Nr. 4356/2015 das die registrierte (gleichwie verschiedengeschlechtliche) Partnerschaft, als neue Eheform juris minoris, anerkannte.
    Der Einfluss des deutschen Rechts ist zwar besonders augenfällig (z.B. Erbschein), aber die Beiträge des schweizerischen (Stellung von nichtehelichen Kindern, Annahme und Ausschlagung der Erbschaft), wie auch des französischen Rechts (bezüglich der Form der letztwilligen Verfügungen) sind ebenfalls leicht erkennbar.
    Unter einer dem deutschen, in erster Linie und schweizerischen Rechtssystem ähnlichen Gesamtstruktur, bietet das griechische Recht jedoch zahlreiche Besonderheiten (wie beispielsweise die sog. elterliche Teilung, oder die Zulässigkeit der auflösenden Bedingung des sog. Witwenstandes in der letztwilligen Verfügung des Erblassers zu Lasten seines überlebenden Ehegatten). Das aktuelle griechische Erbrecht ist insbesondere von der relativ schwachen Rechtstellung des überlebenden Ehegatten, den generellen Verbot von Erbverträgen, sowie von gemeinschaftlichen Testamenten, wie auch durch den weitgehenden Pflichtteilschutz und der erbrechtlichen Gleichstellung zwischen ehelichen und nicht ehelichen Kindern geprägt.
    Alles in Allem. Das griechische Erbrecht, geregelt in den Art. 1710-2035 gr. ZGB (Fünftes Buch wie im BGB), bietet einen eindrücklichen Beispiel der erfolgreichen Vermischung von inländischen Rechtstraditionen, lokalen Gewohnheiten, und ausländischen Vorbildern.


Prof. Dr. Achilles Koutsouradis
Dr.jur.utr. (Würzburg) Achilles Georg Koutsouradis ist ordentlicher Professor emeritus für Zivilrecht an der Juristischen Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Gleichzeitig ist er als Anwalt beim obersten Landesgericht (Areopag) zugelassen und Mitglied des Anwaltvereins Athen. Ferner: Er ist ordentliches Mitglied des Deutschen Juristentages (DJT), Mitglied der Expert group der Commission on European Family Law (CEFL), sowie des internationalen Beirates der FamRZ.
Oostenrijk

Access_open Länderbericht Österreich

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 4 2018
Trefwoorden Erbrechtsänderungsgesetz 2015, Ehegatte, Lebensgefährte, Pflichtteilsrecht
Auteurs Univ.-Prof. Dr. Susanne Ferrari en Univ.-Ass. Dr. Valentina Köllich
SamenvattingAuteursinformatie

    Das österreichische Erbrecht ist erst kürzlich grundlegend reformiert worden. Das Erbrechtsänderungsgesetz 2015, das mit 1. Jänner 2017 in Kraft getreten ist, stellt die umfangreichste Reform seit Bestehen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches 1811 dar. Kernbereiche betreffen insbesondere sprachliche und inhaltliche Anpassungen an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts. So haben unter anderem das Testamentsrecht, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht Änderungen erfahren.
    Im folgenden Beitrag werden drei Themen des österreichischen Erbrechts behandelt: die Stellung des überlebenden Ehegatten (Kapitel 2), die Stellung des überlebenden Lebensgefährten (Kapitel 3) und das Pflichtteilsrecht sowie pflichtteilsähnliche Rechte (Kapitel 4). Auch diese Bereiche wurden im Zuge der Reform (teilweise) neu geregelt und modernisiert, weshalb eine nähere Darstellung für den rechtsvergleichenden Diskurs vielversprechend erscheint.


Univ.-Prof. Dr. Susanne Ferrari
Dr. Susanne Ferrari ist Universitätsprofessorin an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Univ.-Ass. Dr. Valentina Köllich
Dr. Valentina Köllich ist Universitätsassistentin an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Italië

Access_open Einblicke in das italienische Erbrecht – allgemeine Grundsätze, Ehegattenerbrecht und Pflichtteilsrecht

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 4 2018
Trefwoorden Italien, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Ehegattenerbrecht
Auteurs Assoz. Prof. Dr. Gregor Christandl LL.M. en Mag. Maximilian Dallago
SamenvattingAuteursinformatie

    Der vorliegende Beitrag führt in die Grundprinzipien des italienischen Erbrechts ein und vertieft vor allem die Aspekte des Ehegattenerbrechts und des Pflichtteilsrechts. Es zeigt sich damit ein insgesamt reformbedürftiges Erbrecht, das geprägt von Verboten und Beschränkungen der Testierfreiheit nur wenig Spielraum lässt.


Assoz. Prof. Dr. Gregor Christandl LL.M.
Assoz. Prof. Dr. Gregor Christandl, LL.M. (Yale) ist Leiter des Instituts für Italienisches Recht der Universität Innsbruck in Österreich.

Mag. Maximilian Dallago
Universitätsassistent Mag. Maximilian Dallago ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Italienisches Recht der Universität Innsbruck in Österreich.

    Nachstehend werden im Teil 1 die Rechte des überlebenden Ehepartners bei gesetzlicher Erbfolge, der Ausschluss vom Ehegattenerbrecht beim Tod während eines rechtshängigen Scheidungsverfahrens und die passive Vererblichkeit eines Ehegattenunterhaltsanspruches dargestellt, im Teil 2 die ordentlichen Pflichtteilsrechte (Berechtigte, Quote) und die Pflichtteilsergänzungsansprüche wegen vom Erblasser zu Lebzeiten vorgenommener Schenklungen sowie die pflichtteilsähnlichen Ansprüche.
    Im Teil 3 wird die Problematik behandelt, ob ein nach deutschem Erbrecht zulässig und wirksam abgeschlossener Erb- und Pflichtteilsverzichtsvertrag noch Wirkungen hat, wenn zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers niederländisches Erbrecht gilt, weil dieses den lebzeitigen Verzichtsvertrag verbietet.


Wolfgang Eule
Wolfgang Eule ist Rechtsanwalt und Notar in Neuenhaus.
Titel

Turbo-achtige testamenten en de maatschappelijke wenselijkheid daarvan: Een instrument voor indirecte erfrechtelijke binding: 'do ut des'

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 01 2007
Trefwoorden Uiterste wil, Kind, Beschikking, Erfrecht, Herroeping, Overlijden, Nalatenschap, Recht van vruchtgebruik, Uiterste wilsbeschikking, Binding
Auteurs Schols, F.W.J.M.

Schols, F.W.J.M.

Schmellenkamp, C.
Titel

Met de 'schenking terzake des doods' naar een semi-contractueel erfrecht

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 03 2004
Trefwoorden Schenking, Erfrecht, Contract, Schenker, Gift, Herroepelijkheid, Overlijden, Schenking ter zake des doods, Herroeping, Legaat
Auteurs Schols, F.W.J.M.

Schols, F.W.J.M.
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