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Jaar 2018 x
Oostenrijk

Access_open Länderbericht Österreich

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 4 2018
Trefwoorden Erbrechtsänderungsgesetz 2015, Ehegatte, Lebensgefährte, Pflichtteilsrecht
Auteurs Univ.-Prof. Dr. Susanne Ferrari en Univ.-Ass. Dr. Valentina Köllich
SamenvattingAuteursinformatie

    Das österreichische Erbrecht ist erst kürzlich grundlegend reformiert worden. Das Erbrechtsänderungsgesetz 2015, das mit 1. Jänner 2017 in Kraft getreten ist, stellt die umfangreichste Reform seit Bestehen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches 1811 dar. Kernbereiche betreffen insbesondere sprachliche und inhaltliche Anpassungen an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts. So haben unter anderem das Testamentsrecht, das gesetzliche Erbrecht und das Pflichtteilsrecht Änderungen erfahren.
    Im folgenden Beitrag werden drei Themen des österreichischen Erbrechts behandelt: die Stellung des überlebenden Ehegatten (Kapitel 2), die Stellung des überlebenden Lebensgefährten (Kapitel 3) und das Pflichtteilsrecht sowie pflichtteilsähnliche Rechte (Kapitel 4). Auch diese Bereiche wurden im Zuge der Reform (teilweise) neu geregelt und modernisiert, weshalb eine nähere Darstellung für den rechtsvergleichenden Diskurs vielversprechend erscheint.


Univ.-Prof. Dr. Susanne Ferrari
Dr. Susanne Ferrari ist Universitätsprofessorin an der Karl-Franzens-Universität Graz.

Univ.-Ass. Dr. Valentina Köllich
Dr. Valentina Köllich ist Universitätsassistentin an der Karl-Franzens-Universität Graz.
Polen

Access_open Die Stellung des überlebenden Ehegatten sowie das Pflichtteilsrecht in der polnischen Rechtsordnung

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 4 2018
Trefwoorden Polen, polnisches Erbrecht, Stellung des überlebenden Ehegatten nach polnischem Recht, Pflichtteil nach polnischem Recht
Auteurs Dr. Błażej Bugajski
SamenvattingAuteursinformatie

    In Bezug auf den überlebenden Ehegatten des Erblassers hat der polnische Gesetzgeber einige besondere Regelungen geschafft, die sich auf die Verstärkung seiner Stellung richten. Die besondere und einmalige Rolle, die ein Ehegatte im Lebensbereich des anderen Ehegatten spielt, spricht eindeutig für die Bevorzugung des überlebenden Ehegatten auf den Todesfall des anderen Ehegatten.
    In der polnischen Rechtsordnung kann der Pflichtteilsberechtigte die Herausgabe oder die Eigentumsübertragung von Sachen aus der Erbschaft nicht verlangen. Der Pflichtteilsanspruch ist lediglich ein Geldanspruch, der sich gegen die Erben richtet. Die Hauptgedanke der polnischen Regelung in Bezug auf das Pflichtteil ist positiv zu bewerten. Einerseits kann der Erblasser über den Nachlass auf den Todesfall frei zu verfügen. Andererseits wird indirekt die Sicherung des Interesses von nahestehenden Personen durch den Geldanspruch auf Zahlung des Pflichtteils garantiert. Die Höhe des Pflichtteilanspruchs ist dabei als ein Kompromiss zwischen dem Erblasserwillen und den Bedürfnissen der nahestehenden Personen des Erblassers zu betrachten.


Dr. Błażej Bugajski
Dr. Błażej Bugajski ist Mitarbeiter der Forschungsstelle für Zivil-, Wirtschafts- und internationales Privatrecht der Wirtschaftsuniversität zu Krakau und Rechtsanwalt (radca prawny) in Krakau.
Italië

Access_open Einblicke in das italienische Erbrecht – allgemeine Grundsätze, Ehegattenerbrecht und Pflichtteilsrecht

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 4 2018
Trefwoorden Italien, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Ehegattenerbrecht
Auteurs Assoz. Prof. Dr. Gregor Christandl LL.M. en Mag. Maximilian Dallago
SamenvattingAuteursinformatie

    Der vorliegende Beitrag führt in die Grundprinzipien des italienischen Erbrechts ein und vertieft vor allem die Aspekte des Ehegattenerbrechts und des Pflichtteilsrechts. Es zeigt sich damit ein insgesamt reformbedürftiges Erbrecht, das geprägt von Verboten und Beschränkungen der Testierfreiheit nur wenig Spielraum lässt.


Assoz. Prof. Dr. Gregor Christandl LL.M.
Assoz. Prof. Dr. Gregor Christandl, LL.M. (Yale) ist Leiter des Instituts für Italienisches Recht der Universität Innsbruck in Österreich.

Mag. Maximilian Dallago
Universitätsassistent Mag. Maximilian Dallago ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Italienisches Recht der Universität Innsbruck in Österreich.
België

Access_open Belgisch erfrecht grondig herzien

Tijdschrift Tijdschrift Erfrecht, Aflevering 4 2018
Trefwoorden Belgisch erfrecht, inbreng, erfovereenkomst, legitieme portie
Auteurs Prof. mr. W.D. Kolkman
SamenvattingAuteursinformatie

    Het Belgische erfrecht is per 1 september 2018 gewijzigd. Deze bijdrage gaat in op de belangrijkste veranderingen: de erfrechtelijke reserve, de inbreng van giften en de erfovereenkomsten.


Prof. mr. W.D. Kolkman
Prof. mr. W.D. Kolkman is hoogleraar Algemene Rechtswetenschap en Familievermogensrecht aan de Rijksuniversiteit Groningen en adviseur bij Elan Notarissen.

    Nachstehend werden im Teil 1 die Rechte des überlebenden Ehepartners bei gesetzlicher Erbfolge, der Ausschluss vom Ehegattenerbrecht beim Tod während eines rechtshängigen Scheidungsverfahrens und die passive Vererblichkeit eines Ehegattenunterhaltsanspruches dargestellt, im Teil 2 die ordentlichen Pflichtteilsrechte (Berechtigte, Quote) und die Pflichtteilsergänzungsansprüche wegen vom Erblasser zu Lebzeiten vorgenommener Schenklungen sowie die pflichtteilsähnlichen Ansprüche.
    Im Teil 3 wird die Problematik behandelt, ob ein nach deutschem Erbrecht zulässig und wirksam abgeschlossener Erb- und Pflichtteilsverzichtsvertrag noch Wirkungen hat, wenn zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers niederländisches Erbrecht gilt, weil dieses den lebzeitigen Verzichtsvertrag verbietet.


Wolfgang Eule
Wolfgang Eule ist Rechtsanwalt und Notar in Neuenhaus.
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